Prolog

Naturstein ist schön, repräsentativ und dank moderner Techniken der Gewinnung, Herstellung und Verarbeitung für fast jeden erschwinglich. Jede Platte ist ein Stück Natur und daher einzigartig.

Naturstein bleibt „natürlich“ über Jahrhunderte hinweg unverändert; er unterliegt nicht den ständigen Schwankungen der Marktströme, dem, was „hip“ und „modisch“ ist, wie es bei künstlichen/synthetischen Materialien der Fall ist. Darüber hinaus bietet Naturstein dem Designer viele Möglichkeiten der Nutzung und Anwendung. Fußböden und Verkleidungen können mit einer Reihe von Oberflächenanwendungen und 250 mm Schleifscheiben von MDW behandelt werden: Je nach Oberflächenbehandlung erscheint der Stein heller oder dunkler, seine Farben können mehr oder weniger intensiv sein, er kann sich glatter oder rauer anfühlen. Naturstein kann auf sehr unterschiedliche Weise hergestellt werden. So können Bodenbeläge und Verkleidungen, die, um nur ein Beispiel zu nennen, mit Keramikfliesen bearbeitet werden, mit so vielen anderen Gegenständen wie massiven Duschwannen, Waschbecken, Schalen und Paneelen, Becken- und Schwimmbadbordüren, monolithischen Badewannen und sogar Skulpturen ergänzt werden.

Es gibt eine Fülle von verschiedenen Steinen mit einer großen Vielfalt an Farben und Texturen, jeder mit seinen eigenen Eigenschaften und Merkmalen. Diese individuelle Vielfalt hat ihre eigenen strukturphysikalischen Eigenschaften.

Nun kann diese reiche Vielfalt sowohl ein Segen als auch ein Fluch sein. Sie kann der Grund für falsche Entscheidungen und unsachgemäße Behandlung hinsichtlich Reinigung, Schutz und Pflege sein. Diese Behandlungsfehler führen zu Problemen, die Natursteine leider oft ungerechtfertigterweise in Misskredit bringen können. Selbst falsche Bezeichnungen, wie z.B. die Bezeichnung aller harten Steine als „Granit“, haben zu einer ungerechtfertigten Diskreditierung geführt. Nicht alle Hartgesteine sind „Granite“, und sehr oft ist das, was als „Granit“ bezeichnet wird, kein echter Granit im engeren Sinne.

Dieser Leitfaden bietet dem Verbraucher eine „leicht verständliche“ Anleitung in Form von Fragen und Antworten und hilft ihm, die täglichen Herausforderungen zu meistern, die ursprüngliche Qualität von Natursteinen zu erhalten, um möglichst lange Freude an diesem kostbaren und wertvollen Material zu haben.

Abschnitt 1. ARTEN VON NATURSTEINEN

Q1. Was ist der Unterschied zwischen Granit, Marmor, Kalkstein, Sandstein, Schiefer ?

Der Unterschied zwischen den verschiedenen Natursteinarten beginnt bereits bei der Herkunft der Entstehung:

Granit ist ein vulkanisches Gestein mit mindestens 20% Quarz und bis zu 65% Alkalifeldspat, bezogen auf das Volumen. Marmor ist ein nicht blattförmiges metamorphes Gestein, das aus rekristallisierten Karbonatmineralien besteht, meist aus gewöhnlichem Kalzit oder Dolomit. Mit anderen Worten: Marmor ist ein metamorpher Kalkstein. Kalkstein ist ein nicht blattförmiges metamorphes Gestein (Sedimentgestein), das hauptsächlich aus Skelettfragmenten von Meeresorganismen wie Korallen, Foramen und Mollusken besteht. Seine Hauptmaterialien sind die Mineralien Kalzit und Aragonit, die verschiedene Kristallformen von Kalziumkarbonat (CaCO3) sind. Sandstein ist ein Sedimentgestein, das hauptsächlich aus sandgroßen Mineralien oder Gesteinskörnern besteht. Schiefer ist ein feinkörniges, schieferartiges, homogenes metamorphes Gestein, das aus dem ursprünglichen schieferartigen Sedimentgestein, das aus Ton oder vulkanischer Asche besteht, durch minderwertige regionale Metamorphose gewonnen wird.

Jede dieser verschiedenen Sorten hat ihre eigenen Eigenschaften und ihr eigenes Aussehen und erfordert daher einen individuellen Ansatz und unterschiedliche Anwendungen.

Q2. Was ist Hart- und Weichgestein?

Im Allgemeinen werden die Steine in Hart- und Weichgestein unterteilt. Zu den „Hartgesteinen“ gehören Granit, Gabbro, Syenit und Diabas. Die unter dieser Kategorie subsumierten Materialien sind verschleißfest und in den meisten Fällen für alle Formen der Installation geeignet. Kommerziell werden diese Steine fälschlicherweise als „Granit“ bezeichnet. Ebenfalls als „Hartgesteine“ gelten poröse Vulkanit- und Schiefersteine. Auch diese eignen sich für jede Art von Installation. Die „weichen Steine“ reichen von sogenannten Sedimentgesteinen wie Kalkstein und Tonschiefer bis hin zu metamorphen Gesteinen wie Marmor. In den meisten Fällen eignen sich diese Steine als Bodenbelag und werden meist für Verkleidungen und weniger beanspruchte Bereiche verwendet. Kommerziell werden diese Steine allgemein als „Marmor“ oder „Kalkstein“ bezeichnet. Auch Sandsteine bieten eine Vielzahl von Anwendungsmöglichkeiten, wenn sie als weiche Steine, vorzugsweise als Bodenbelag, verwendet werden.

Q3. Wie ist die Stabilität der Natursteine gegenüber säurehaltigen Chemikalien?

Ist der Naturstein säureempfindlich (Kalkstein, Marmor, viele Sandsteine, Tongestein), dann dürfen diese Chemikalien nicht verwendet werden:

Im Allgemeinen sind weiche Steine (wie Kalkstein, Marmor, viele Sandsteine, Tongestein) säureempfindlich und dürfen daher nicht mit sauren Chemikalien behandelt werden. Hartgesteine (wie Granit) hingegen sind säurebeständig. Die allgemeine Klassifizierung von „Granit“ umfasst jedoch einige Gabbro- und Basalte, die nicht säurebeständig sind, wie die indische Sterngalaxie oder der südafrikanische Nero Absoluto und Impala, sowie verschiedene Arten von Dioriten wie der brasilianische Stein Tijuca. Diese „Verwandten“ des Granits bestehen aus einer ganz anderen chemischen Zusammensetzung und können daher nicht als Granit klassifiziert werden.

Darüber hinaus gehören zu den so genannten „schwarzen Graniten“ auch Natursteine, die überhaupt keine Granite sind und daher auch nicht säurebeständig sind.

Q4. Wie wählt man den richtigen Naturstein für ein Projekt aus?

Neben dem Aussehen, den Farben und dem Design des Natursteins sind die wichtigsten Kriterien für die Wahl des geeigneten Klimas für Innen- und Außenanwendungen: Frostbeständigkeit, Abriebfestigkeit, Wasseraufnahme, Säurebeständigkeit, Eignung für Bodenbeläge und Verkleidungen, Polierbarkeit.

Abschnitt 2. PFLEGE VON NATURSTEIN VOR DER VERLEGUNG.

(Im Werk oder außerhalb der Werksphase)

Q5. Warum ist es notwendig, die Steine vor der Anwendung vorzuschützen?

Die Hauptsorge vor der Anwendung ist, wie der Stein vor Angriffen geschützt werden kann. Der Schutz betrifft alle sechs Seiten (Oberflächen) des Steins.

Q6. Wie ist der Naturstein für die Anwendung in Innenräumen vorzuschützen?

Bodenbeläge und Wände (Trockenverkleidung der Fassade): Der beste Weg, Ausblühungen und Flecken durch Feuchtigkeit zu verhindern und Rostflecken zu vermeiden oder zu reduzieren, ist die Imprägnierung aller sechs Seiten (Oberflächen) mit einem geeigneten Steinschutz auf Lösungsmittel- oder Wasserbasis.

Wände (Fassaden-Nassverkleidung): Bei der Nassverkleidung wird empfohlen, die Rückseite des Natursteins mit einer dünnen Schicht eines 2-Komponenten-Harzsystems mit darauf verteiltem Quarzsand zu versiegeln. Die Quarzsandschicht dient als Haftgrund für den verlegenden Zementmörtel. Die restlichen 5 Seiten mit einem geeigneten lösungsmittel- oder wasserbasierten Stone Protector behandeln.

Q7. Wie kann man den Naturstein für die Außenanwendung vorschützen?

Bodenbeläge und Wände (Fassaden-Nassverkleidung): In beiden Fällen wird empfohlen, die Rückseite des Natursteins mit einer dünnen Schicht eines 2-Komponenten-Harzsystems mit darauf verteiltem Quarzsand zu versiegeln. Die Quarzsandschicht dient als Haftgrund für den verlegenden Zementmörtel. Die restlichen 5 Seiten mit einem geeigneten lösungsmittel- oder wasserbasierten Stone Protector behandeln.

Q8. Wie kann man die Natursteine (sowohl Marmor als auch Granit) durch Verlegen eines Fußbodens vorschützen oder durch Nassverkleidung verlegen, wenn die Rückseite bereits mit Netz und Harz, die nicht anhaften konnten, mit einem Zementmörtel behandelt (geschützt) wurde?

In beiden Fällen wird empfohlen, die Rückseite des Natursteins mit einer dünnen Schicht eines 2-Komponenten-Harzsystems mit darauf verteiltem Quarzsand zu behandeln. Die Quarzsandschicht dient als Haftgrund für den verlegenden Zementmörtel. Die anderen 5 Seiten behandeln wir mit einem geeigneten lösungsmittel- oder wasserbasierten Stone Protector.

Wände (Fassaden-Trockenverkleidung): Die beste Methode, um Flecken durch Feuchtigkeit zu vermeiden, ist die Imprägnierung aller sechs Seiten mit einem geeigneten lösungsmittel- oder wasserbasierten Steinschutz.

Abschnitt 3. STEINPFLEGE NACH DER VERLEGUNG

Nach dem Ende der Installation folgen zwei wichtige Verfahren: die erste Reinigung nach der Installation und der Grundschutz.

3.1. Erstmalige Reinigung nach der Installation

Q9. Mit welchen Formen von Flecken und Schmutz haben wir es zu tun?

Reinigung von aufgeblasenem Grobschmutz (z.B. Sand) und Feinschmutz (z.B. grober Staub).
Reinigung von anhaftendem Schmutz, entweder wasserlöslich (z.B. Erde oder Feinstaub) oder nicht wasserlöslich (z.B. Reste von Mörtel, Zement oder Fugenfüllungen, Kitt, Klebeetiketten, Markierungslinien)
Reinigung von Spezialflecken (z.B. Rückstände von Epoxidharz oder Flecken, die durch auf die Oberfläche gelegtes Verpackungsmaterial verursacht wurden).

Q10. Wie kann grober Schmutz entfernt werden?

Grobschmutz kann nur mechanisch mit einem Staubsauger oder Staubsauger entfernt werden. Benutzen Sie keinen Besen, da dieser Quarzfeinstaub aufblähen würde, der sehr gesundheitsschädlich ist. Die Vermeidung von Staubentwicklung und -verbreitung ist von größter Wichtigkeit.

Q11. Wie kann ich den anhaftenden Schmutz (Wasser-Lösungsmittel) entfernen?

Wasserlöslicher Schmutz wird durch Feucht- oder Nasswischen entfernt. Beim Vakuumschrubben wird eine mechanische Unterstützung (Schrubben) bereitgestellt, die beim Absaugen des Schmutzwassers hilft, anhaftenden Schmutz zu lösen und zu entfernen. Dasselbe gilt für das Nassschrubben mit Bürste oder Pad und das anschließende Nasssaugen.

Q13. Wie kann ich den anhaftenden Schmutz entfernen?

Schmutz und Flecken, die sich nicht mit Wasser entfernen lassen, werden nach ihrer Löslichkeit unterschieden:

  • Schmutz und Flecken, die mit sauren Reinigungsmitteln entfernt werden können, z.B. Zementschleier, Mörtelreste
  • Schmutz und Flecken, die mit alkalischen Reinigungsmitteln entfernt werden können, z.B. Wachse, Fette, allgemeine Verschmutzungen.
  • Schmutz und Flecken, die mit lösungsmittelhaltigen Reinigungsprodukten, z.B. Öle, Klebebänder, entfernt werden können.

Q14. Wie können Zementreste entfernt werden, ohne die Steinoberfläche zu beschädigen?

Bei der Entfernung von Zementresten können erhebliche Misshandlungen auftreten. Zementschleier sind Reste von Zementfugenfüllungen, die an der Bodenoberfläche haften. Diese können nur mit Hilfe von sauren Lösungsmitteln entfernt werden. Zementschleierentferner sind folglich saure Produkte, die Zement- und Kalkrückstände auflösen. Die Zusammensetzung der Produkte (Art und Konzentration der Säure) kann sehr unterschiedlich sein. Jede Art von Säure hat ihre Tücken und nicht alle sind universell auf alle natürlichen Werksteine anwendbar. Je nach Oberflächenbehandlung und Verschmutzungsintensität sollte bei jeder Anwendung von Zementschleierentfernern eine mechanische Unterstützung eingesetzt werden.

Wenn der Stein nicht säurebeständig ist, kann eine mechanische Entfernung mit einem alkalischen Lösungsmittel versucht werden; das Reinigungsmittel entfernt jedoch nicht sofort und vollständig den Schmutz von der Oberfläche.

Bei dem säureempfindlichen Naturstein mit rauher Oberfläche stellt sich das Entfernen von Zementschleier eine andere Situation dar. Häufig steht man vor der Frage, ob man den Naturstein auf dem gesamten Bodenmaterial überschleifen oder nachbearbeiten soll. In diesem Fall ist es möglich, nach dem Vornässen der Oberfläche mit einem stark verdünnten Zementschleierentferner die Oberfläche zu säuern, wenn die daraus resultierende Aufrauhung des Steins auf seiner rauen Oberfläche nicht wahrnehmbar und die Beschädigung in einem akzeptablen Rahmen bleibt.

Q15. Warum muss ich den säureempfindlichen Naturstein vor dem Auftragen von säurehaltigen Chemikalien vornässen?

Der einfachste Weg, sowohl den Naturstein als auch die Fugen vor Säure zu schützen, ist das Vornässen des Bodens. Die Regel ist einfach: Wenn Wasser eingedrungen ist, dann kann keine Säure eindringen. Die Zementreste liegen dann auf der Oberfläche und können durch den sauren Einfluss aufgelöst werden. Die meisten Zementschleierentferner lösen den Zement auf, reinigen aber nicht die Oberfläche. Zur Neutralisierung muss der Bodenbelag mit einem alkalischen Grundreiniger gereinigt werden. Es ist ratsam, das Produkt immer an einer unauffälligen Stelle zu testen, da nie ganz klar ist, wie die genaue Reaktion zwischen Stein und Produkt abläuft.

Q16. Was passiert mit den Fugen während des Reinigungsprozesses?

Die Fugen sind sehr säureempfindlich, auch wenn sie aus Kunststoff bestehen. In der Regel sollte zwischen der Fugenreinigung und der Entfernung der Zementschleier eine Wartezeit von zehn Tagen eingehalten werden. Zusätzlich sind die Richtlinien des Fugenmörtelherstellers zu beachten.

3.2. Schutz nach dem Einbau (Grundschutz)

Q17. Ist ein endgültiger Schutz notwendig?

Ja, die vorgeschützte Oberfläche von Naturstein nach der intensiven Reinigung mit mehr oder weniger starken Chemikalien und zusätzlich zur mechanischen Belastung während der Reinigung reicht für einen dauerhaften Schutz nicht aus. Falls der Naturstein nach der Verlegung nachgeschliffen und neu poliert wird (vor allem bei weichen Steinen), ist ein Grundschutz zwingend erforderlich.

Q18. Wie viele Arten von Schutz stehen uns zur Verfügung?

Für die Pflege und den Schutz von Naturwerksteinen stehen zwei grundlegende Gruppen von Verfahren und Produkten zur Verfügung:

Imprägnierung (keine schichtbildenden Produkte) und Versiegelung (schichtbildende Produkte)

Die Imprägnierungen werden als wasserabweisend (hydrophob) und wasser- und ölabweisend (hydro- und oleophob) eingestuft. Das aufgetragene Imprägnierungsmittel dringt in die Oberflächenporen des Steins ein und wird von den poriziden Wänden aufgenommen. Eine kapillare Übertragung von Flüssigkeiten in den Stein wird unmöglich gemacht. Imprägnierungsprodukte verschließen die Poren des Natursteins nicht vollständig, jedoch ist die Übertragung von Wasser nur in Form von Dampf, nicht mehr in flüssiger Form möglich (Wasserdampfdiffusion). Je nach Produkt kann die Wasserdampfdiffusionsgeschwindigkeit ebenfalls abnehmen.

Q19. Was ist der Unterschied zwischen Abdichtung und Imprägnierung?

Leider verwenden wir in der englischen Sprache für beide Arten des Schutzes das Wort „Sealer“, „Versiegelung“. Das Wort „Sealing“ im Falle einer Imprägnierung ist irreführend. Es impliziert, dass der Stein so vollständig bedeckt ist, dass er nicht atmen kann, was nicht die grundlegende Eigenschaft der Imprägnierung ist.

Eine Versiegelung kann erreicht werden; sie hängt jedoch von der Art des Steins ab. Zum Beispiel könnten wir eine Versiegelung auf „Platten“ wie Schiefer durchführen, oder wo die Rückseite von Naturstein für die Belüftung offen ist (z.B. hinterlüftete Fassade).

Imprägnierungen sind nicht schichtbildend, sondern dringen in die Steinstruktur ein und verursachen eine sichtbare Reaktion auf der poriziden Oberfläche. Sie ahmen die natürliche Dampfdiffusionsrate des Steins nach. Sie bieten daher keinen vollständigen Schutz vor Flecken, sondern verhindern lediglich, dass fleckenbildende Substanzen zu leicht in den Stein eindringen. Imprägnierungen bieten keinen Schutz gegen Säuren, wie sie z.B. in Fruchtsäften vorkommen.

Dagegen sind Versiegelungen schichtbildende Produkte. Sie sollten nicht auf hinter der Bühne befeuchtete Beläge aufgetragen werden, da sie eine Diffusion von Feuchtigkeit verhindern und somit Verfärbungen und Weißwerden unter dem Belag verursachen können. Versiegelungen sollten nicht auf oder um Küchenarbeitsplatten herum verwendet werden, da sie nicht besonders hitzebeständig oder kratzfest sind. Um unnötigen Ärger oder Reklamationen zu vermeiden, sollte der Kunde oder Auftraggeber vorher gründlich eingewiesen werden.

Q20. Wer sollte die Imprägnierung durchführen?

In der Regel ein Steinexperte, z.B. ein Steinmetz, der mit der Imprägnierung von Bodenbelägen und anderen Oberflächen aus Naturstein vertraut ist. Die Person sollte jedoch auch nachweisen, dass sie mit der Anwendung geeigneter Produkte vertraut ist.

Q21. Kann die Imprägnierung den Stein vor sauren Einflüssen schützen?

Imprägnierungen bieten einen Primärschutz, d.h. die Aufnahme von fleckenbildenden Stoffen wird durch die Imprägnierung verzögert und reduziert. Eine Imprägnierung schützt nicht vor sauren Einflüssen. Wichtig ist, dass Getränke wie z.B. Fruchtsäfte, Sprudel, Sprudel etc. stark sauer sind und säureempfindliche Steine angreifen können. Flecken, die durch säurehaltige Einflüsse entstehen, sind daher sofort zu entfernen.

Q22. Wie viele verschiedene Arten von Imprägnierungsprodukten gibt es?

Je nach den jeweiligen Lösungsmitteln und Wirkungen werden die Imprägnierungen in Kategorien eingeteilt:

wasserabweisend (hydrophob), auf Wasserbasis, ohne farbverstärkende Wirkung
wasserabweisend (hydrophob), lösungsmittelhaltig, mit und ohne Farbverstärkung
wasser- und ölabweisend (hydrophob und oleophob), auf Wasserbasis ohne Farbverstärkung
wasser- und ölabweisend (hydrophob und oleophob), lösungsmittelbasiert mit und ohne Farbverstärkung
Es ist wichtig zu beachten, dass auch bei nicht farbverstärkenden Imprägniermitteln je nach Stein eine, wenn auch leichte, Farbvertiefung auftreten kann. Deshalb sollte vor dem eigentlichen Verfahren eine Probeapplikation auf einer Musterfläche durchgeführt werden. Gegebenenfalls ist vorher eine offizielle Genehmigung des Auftraggebers einzuholen. In bestimmten Fällen kann eine mehr oder weniger intensive Vertiefung der Farbe im Interesse des Auftraggebers liegen.

Lösemittelbasierte Imprägnierungen vermitteln den Eindruck einer intensiveren Farbe. Dank ihrer besseren Penetrationseigenschaften erzielen diese Produkte eine bessere Wirkung auf Steine mit verminderter Absorption.

Q23. Was muss man beachten, bevor man mit der Imprägnierung beginnt?

Eine trockene und gereinigte Steinoberfläche ist für eine erfolgreiche Imprägnierung besonders wichtig. Vor jeder Imprägnierung muss die Oberfläche getrocknet und gereinigt werden. Alle Flecken müssen entfernt worden sein und die Oberfläche sollte saugfähig sein. Eine gründliche Reinigung ist die wesentliche Voraussetzung für eine spätere erfolgreiche Schutzbehandlung. Flecken, die vor der Behandlung nicht ordnungsgemäß entfernt wurden, sind nach der Imprägnierung viel auffälliger und viel schwieriger zu entfernen.

Q24. Wie kann man sich für ein Produkt auf Wasser- oder Lösungsmittelbasis entscheiden?

Trockene Steine haben ein höheres Absorptionsvermögen und eignen sich daher besser für eine Imprägnierung auf Lösungsmittelbasis, die im Vergleich zu Imprägnierungen auf Wasserbasis einen besseren Schutz bietet. Eine Imprägnierung auf Lösungsmittelbasis kann jedoch nicht in einen nassen Stein eindringen und dann in dessen Kapillarstruktur einsinken. Sollte der Stein erheblich feucht oder nicht richtig getrocknet sein, können bei einer lösemittelhaltigen Imprägnierung folgende Probleme auftreten:

Filmbildung auf der Steinoberfläche die richtige Trocknung wird durch eine vorübergehende Verstopfung der Kapillare behindert (mögliche Fleckenbildung durch innenliegende Salze) Unerwünschte Reaktion des Mittels mit der vorherrschenden Feuchtigkeit (dauerhafte Verfärbung) Eine unzureichende Schutzwirkung kann marginale Schäden verursachen.

Die Imprägnierung auf Wasserbasis eignet sich für Natursteine, die sich nur schwer gut trocknen lassen. Die Imprägnierung auf Wasserbasis hat bei weniger saugfähigen Steinen eine verminderte Penetrationswirkung. Sie erzielt daher eine nicht optimale Schutzwirkung, hat aber auch ein geringeres „Schadenspotential“. Bei der Anwendung können folgende Probleme auftreten:

  • Ungenügende Schutzwirkung
  • Filmbildung auf der Steinoberfläche

Q25. Was verursacht Probleme während und nach der Imprägnierung?

Bei der Imprägnierung können die folgenden Bedingungen Probleme verursachen:

  • Zu viel Restfeuchtigkeit nach der Verlegung bzw. Reinigung.
  • Übermäßige Anwendung: Überschuss auf der Steinoberfläche (Filmbildung)
  • Unterdosierung: zu sparsam eingesetztes Produkt führt zu unzureichendem Schutz
  • Die Erwärmung von Steinen (Sonneneinstrahlung, Fußbodenheizung) verursacht eine Filmbildung, da das Lösungsmittel zu schnell verdunstet.
  • Unzureichende Vorreinigung (Zementschleier, andere Verschmutzungen und Rückstände von zuvor aufgetragenen Pflegemitteln)
  • Feuchtigkeitseinwirkung unmittelbar nach der Imprägnierung (insbesondere im Außenbereich, z.B. bei Regen)

Q26. Wie verhalten sich „dunkle Steine“ zur Imprägnierung?

Mehrere dunkle Steine können nach einer Imprägnierung ihre Farbe verändern. In vielen Fällen ist dies ein erwünschter Effekt. Es gibt jedoch viele Natursteine, die unterschiedlich auf Imprägnierungslösungen reagieren und am Ende mit Flecken und Flecken bedeckt sind. Dies geschieht oft bei rauen Materialien wie Quarziten und Gneis. Andere Steine, wie z.B. der norwegische Otta-Phyllit, können nach einer Imprägnierung ihren so genannten 3D-Effekt, ein dreidimensional wirkendes Schimmern auf der Oberfläche, verlieren. Die Imprägnierung solch empfindlicher Natursteinarten erfordert insbesondere eine Imprägnierung mit Nano-Effekt. Diese Produkte werden auf die saubere und trockene Oberfläche aufgetragen. Nach einer Einwirkzeit von 5-10 min. werden die Rückstände entfernt. Die volle Imprägnierwirkung stellt sich bereits nach 2 Stunden ein. Das Produkt verursacht keine Farbvertiefung.

Q27. Wie kann ich die Trockenheit der Steinoberfläche bestimmen?

Es gibt einen einfachen Test, um festzustellen, ob die Steinoberfläche ausreichend trocken ist. Legen Sie eine Folie oder Zeitung über die Oberfläche. Eine „verschwitzte“ Folie oder eine „runzelige“ Zeitung weisen auf eine vorherrschende Feuchtigkeit hin. Dieser Test kann unpräzise sein, lässt sich aber leicht durchführen.

Es ist wichtig, sich an die notwendige Wartezeit zwischen Reinigung und Anwendung zu halten. Häufig scheint ein Bodenbelag innerhalb einer Stunde nach der Reinigung vollständig trocken zu sein. Dieser Anschein kann trügen. Der Stein ist keineswegs trocken, sondern kann in seinen Kapillaren völlig durchnässt sein. Die Dauer der Trocknungszeit hängt unter anderem von der Aufnahmefähigkeit des Steins und den klimatischen Bedingungen wie Temperatur und Feuchtigkeit sowie der vorhandenen Belüftung ab.

Q28. Welche Werkzeuge werden zum Auftragen der Steinimprägnierung verwendet?

Um einen Stein zu imprägnieren, sollte das Produkt vollständig und gleichmäßig mit einem Pinsel, einer Dichtungsbürste, einem flachen Staubmop und einer kurzen Farbwalze in einem Kreuzstichmuster aufgetragen werden. Die Imprägnierungen können auch gespritzt werden, z.B. auf senkrechte Flächen. Flüssige Imprägnierungen werden am besten auf die Oberfläche gesprüht, da diese Technik einen gleichmäßigeren Auftrag ermöglicht als die Verwendung einer Rolle. Beim Auftragen ist es wichtig, dass keine Pfützen hinterlassen werden. Überschüssiges Material muss vor dem Eintrocknen mit einem Tuch oder Papier entfernt werden.

Q29. Ist es möglich, die Imprägnierung zu wiederholen?

Nachimprägnierungen sind bei flüssigen Produkten unproblematisch, können aber bei lösungsmittelhaltigen Produkten Probleme verursachen. Es ist daher ratsam, ausreichend zu imprägnieren und eine sofortige und vollständige Absorption zu ermöglichen, da ein Überschuss an Imprägnierung eine Filmbildung auf der Oberfläche verursacht, die dann entfernt werden muss. Ein Film auf einer mit lösungsmittelhaltigen Produkten imprägnierten Steinoberfläche verursacht bei mechanischer Beanspruchung einen ungleichmäßigen Abrieb (z.B. Fußabdrücke). Solche Filme können bis zu einer Woche nach der Imprägnierung mit einem Grundreiniger oder einem Imprägnierungsentferner leicht entfernt werden. Heutzutage werden viele Natursteine mit polierten Oberflächen bereits in der Fabrikphase (Resination) vorbehandelt. Dadurch werden die Absorptionseigenschaften des Steins stark vermindert. Die Oberflächen dieser Steine können sich bei der Behandlung mit lösemittelhaltigen Produkten erheblich verändern.

Q30. Wie lange ist die Lebensdauer von Imprägnierungen?

Bei flüssigen und lösungsmittelhaltigen Imprägnierungen hängt die Lebensdauer der Behandlung stark von der Reinigung und Pflege der imprägnierten Flächen ab. Wenn sie mit alkalischen Substanzen gereinigt werden, sind wasser- und ölabweisende Imprägnierungen viel haltbarer als nur wasserabweisende Imprägnierungen. Küchenarbeitsplatten sollten einmal im Jahr, Oberflächenbeschichtungen in Badezimmern oder Schwimmbereichen alle drei Jahre (Duschen und Waschtische einmal im Jahr) neu imprägniert werden. Für Beschichtungen in regelmäßig genutzten Bereichen, die sorgfältig gepflegt werden, sollte eine Nachimprägnierung alle 5 bis 10 Jahre in Betracht gezogen werden.

3.3. Pflege von Naturstein

1.Reinigung

Q31. Welche sind die gängigen Reinigungsmethoden?

Kehrend:

Der altmodische Besen ist immer noch ein wertvoller Bestandteil der täglichen Pflege jeder Bodenfläche – auch von Naturstein. Es ist sehr wichtig, den Bodenbelag von Verschmutzungen zu befreien. Böden sind abrasiv. Je öfter Verschmutzungen entfernt werden, desto länger behält der Boden sein ursprüngliches Aussehen. Verwenden Sie einen Besen mit einer zu Ihrer Oberfläche passenden Borste. Für glatte Oberflächen wie Marmor, Sandstein und Kalkstein wird ein weicher Besen oder eine Bürste empfohlen. Eine mittlere bis weiche Borste ist ideal für strukturierte Oberflächen.

Absaugen:

Ein guter Staubsauger arbeitet besser und effizienter auf strukturierten Oberflächen als ein Besen. Verwenden Sie einen Staubsauger auf jeder horizontalen Oberfläche, wenn es sich um große Flächen handelt, da er in den meisten Fällen schneller ist als das Kehren.

Feuchtes Moppen:

Ein feuchter Wischmopp ist in der Lage, mikroskopisch kleine abrasive Verschmutzungen und potenzielle Fleckenstoffe aufzufangen. Das feuchte Wischen wird für die meisten glatten Oberflächen regelmäßig empfohlen. Am besten nach dem Fegen oder Saugen.

Nach der Reinigung:

Es ist wichtig, den Boden regelmäßig zu reinigen. Die Arbeitsbedingungen bestimmen die Häufigkeit der Reinigung. Die häufigsten Probleme, die bei Steinböden auftreten, hängen damit zusammen, dass der Boden einfach nicht regelmäßig gereinigt wird.

Abspülen:

Das Abspülen ist einer der kritischsten Schritte bei der regelmäßigen Pflege des Fußbodens. Verschmutzte Wischwasserreste sind häufig und Anlass für viele Beschwerden. Eine Zwei-Eimer-Spülmethode ist sehr effektiv, um zu verhindern, dass der Boden durch Schmutzrückstände ergraut.

Scheuermittel (mechanische Reinigung):

Scheuermittel sind manchmal als Reinigungsmittel nützlich, sollten aber auf nicht polierte Oberflächen beschränkt werden. Scheuermittel können mit Reinigungsmitteln oder Seifen kombiniert werden, um eine Oberfläche zu reinigen und dünne Schichten von der Oberfläche zu entfernen. Es gibt viele verschiedene Arten von Materialien, die als Schleifmittel verwendet werden – weiche Schleifmittel können aus Nussschalen oder Feldspäten bestehen, harte Schleifmittel können Kieselquarz, Hartmetall oder sogar Diamant sein.

Q32. Was kann einen Stein ruinieren oder beschädigen?

Säure:

Verschüttungen von Trinkflüssigkeiten oder säurehaltigen Lebensmitteln ätzen (stumpfer Fleck) die Oberfläche von Marmor und Kalkstein. Auch die falsche Deklaration einer Gruppe von Natursteinen kann irreparable Schäden verursachen. Die so genannten „schwarzen Granite“, die zum Teil aus Basalt bestehen, wie Tiger Black oder chinesischer G684 oder Gabbro als Star Galaxy, Nero Absolute, Impala oder im Falle des belgischen Granits, der Kalkstein ist, sind alle säureempfindlich. In solchen Fällen können Zitronen- und Orangensaft, kohlensäurehaltige Getränke, Preiselbeersaft, Apfelsaft, Wein, Tomaten usw. zu einer stumpfen Markierung führen, die münzgroß oder über die Oberfläche verteilt sein kann.

Alkalisch:

Zusätzlich zu säurehaltigen Chemikalien können Chemikalien mit hohem Alkali- oder Bleichgehalt den Boden beschädigen und seinen Glanz und seine Eleganz verlieren.

Feuchtigkeit:

Lokales Wasser kann Chlor, Salze, Magnesium, Kalium und andere Mineralien enthalten. Wenn Wasser kontinuierlich zur Reinigung des Marmor- und Kalksteinbodens verwendet wird, kann es bestimmte Marmor- oder Kalksteinarten ruinieren, indem es Lochfraß, Abplatzungen und Vergilbung verursacht. Deshalb ist es wichtig, den Boden mit einer Versiegelung (Imprägnierung) zu schützen.

Kratzer:

Sand und Kies, die von außen mit den Schuhen getragen werden, können die Marmoroberfläche leicht zerkratzen und wie ein Schleifpapier abschleifen. Ungeschützte Möbelbeine können ebenfalls Kratzer hinterlassen. Das Ziehen von schweren Gegenständen oder scharfen Gegenständen auf dem Boden kann sehr tiefe Kratzer oder Rillen verursachen, die dauerhaft sein können.

Flecken:

Sogar ein harter Naturstein wie Granit ist noch porös und kann leicht durch verschüttete Lebensmittel, Sitzgefäße, Metallbeine, Öl, Tinte, Wasserschäden usw. verfärbt werden.

Unsachgemäße Wartung

Die kontinuierliche Verwendung von Wasser als alleiniges Reinigungsmittel (ohne Chemikalien) oder die Verwendung von schmutzigen Wischmopps oder der nicht häufige Wechsel der Reinigungslösung können dazu führen, dass weicher und harter Stein schmutzig, streifig und unansehnlich aussieht.

Ungeeignetes Wartungsprogramm

Der nicht ständige Einsatz von Staub- und Feuchtwischmopp führt zu einer Abnahme des Glanzes. Darüber hinaus kann eine jährliche Pflege erforderlich sein, um den Glanz wieder zu beleben, insbesondere wenn der Boden mittlerer oder starker Beanspruchung ausgesetzt ist.

Q33. Was sind die Empfehlungen für eine erfolgreiche erste (Grund-)Reinigung?

Für Boden/Treppe (innen)

  1. weicher Stein wie Marmor, Kalkstein (nicht stabil gegen säurehaltige Reinigungsmittel).

Für Verschmutzungen wie Grundschmutz, Schmutzschichten, dünne Wachsschichten, oberflächliche Öl- und Fettflecken, Ruß-, Gummi- und Teerflecken, sogar Ausblühungen und Zementschleier

Mit einem leicht alkalischen Reiniger (pH=10) reinigen. Beginnen Sie nicht mit der Konzentratform. Je nach Verschmutzung mit einer Wasserverdünnung 1:5 bis 1:25 beginnen.

Hartgestein wie Granit, Gneis (stabil gegen säurehaltige Reinigungsmittel).
Reinigung mit alkalischem Reiniger sowie mit saurem Reiniger (pH=1). Da viele der Hartgesteine wie der sogenannte „schwarze Granit“ (Tiger Black, G684) nicht stabil sind, ist es notwendig, an einer unauffälligen Stelle einen Vorbehandlungsversuch mit dem sauren Reiniger durchzuführen. Nicht sofort in konzentrierter Form anwenden und die Oberfläche vorbefeuchten. Saure Reiniger auf Basis von Salzsäure reagieren mit vielen harten Steinen und verursachen Rost. Andere Hartgesteine wie Labrador verlieren sofort ihren Glanz. Saurer Reiniger auf Basis von Essigsäure greift die Armaturen an.

B. Für Fassade, Mauerterrasse (außen)

  1. weicher Stein wie Marmor, Kalkstein (nicht stabil gegen säurehaltige Reinigungsmittel).

Reinigung mit einem leicht alkalischen Reiniger (pH=10), Algen- & Schimmelentferner, der ein leicht alkalischer Reiniger (pH=11) auf der Basis von aktiven Chlorverbindungen ist. Unverdünnt verwenden. Nicht in Kontakt mit Pflanzen, Metall, Holz und Tüchern bringen.

Hartgestein wie Granit, Gneis (stabil gegen säurehaltige Reinigungsmittel).
Die Reinigung kann sowohl mit alkalischem Reiniger als auch mit saurem Reiniger oder/und Algen- und Schimmelpilzentferner erfolgen.

C.Küchenarbeitsplatte, Waschbecken, Sanitärgegenstände

  1. weicher Stein wie Marmor, Kalkstein (nicht stabil gegen säurehaltige Reinigungsmittel).

Reinigung mit einem alkalischen Reiniger (pH=10)

Hartgestein wie Granit, Gneis (stabil gegen säurehaltige Reinigungsmittel.
Reinigung mit stark alkalischem Reiniger (pH=12)

Q34. Was sind die Empfehlungen für eine erfolgreiche tägliche Reinigung?

Es ist normalerweise nicht notwendig, täglich zu reinigen, es sei denn, es handelt sich um einen Bereich mit hohem Verkehrsaufkommen wie die Hotellobby usw. Für alle Böden sollte die tägliche Reinigung mit einem Reinigungsmittel mit pH= 7 neutral und auf Wasserbasis durchgeführt werden.

Reinigen Sie mit einem neutralen Reinigungsmittel (pH=7) oder mit Steinseife. Die Oberflächen sind mit einem Wischer leicht anzufeuchten, um den Schmutz zu entfernen. Den konzentrierten Reiniger in Wasser 1:50 bis 1:100 verdünnen und die Oberfläche mit einem leicht angefeuchteten Tuch reinigen. Lassen Sie die Oberfläche 10 Minuten trocknen. Die Produkte können auch in einer Bürstenreinigungsmaschine mit einer Saugvorrichtung verwendet werden.

Es ist wichtig zu verhindern, dass das Produkt Schichten oder Streifen auf dem Boden bildet, um die Schutzwirkung der Imprägnierung zu unterstützen. Die Wasserlösung des Reinigungsmittels sollte mit einem Mop aufgetragen werden. Verschmutzte Lösungen sollten regelmäßig aufgewischt werden. Losen Schmutz durch Fegen oder Saugen entfernen, bevor die Reinigungslösung aufgetragen wird.

Q35. Was sind die Empfehlungen für eine erfolgreiche periodische Reinigung?

A.Periodische anfängliche (grundlegende) Reinigung

Aufgrund von starkem Verkehr oder anderen Umständen kann es notwendig sein, regelmäßig eine erste Reinigung mit einem leicht alkalischen Reiniger durchzuführen. Die Anwendungsdauer hängt vom Grad der Verschmutzung ab; sie kann alle 3-12 Monate durchgeführt werden.

Das Produkt muss je nach Verschmutzungsgrad etwa 1:20 bis 1:50 mit Wasser verdünnt werden.

Das Produkt darf die Imprägnierung des Steins nicht beeinträchtigen.

Die Reinigungslösung sollte mit einem Mopp aufgetragen werden. Die verschmutzte Lösung sollte regelmäßig aufgewischt werden.

B.Flecken und Fleckenreinigung

Obwohl eine Imprägnierung verwendet wird, kann es gelegentlich notwendig sein, Flecken von starker Verschmutzung und Flecken zu entfernen. Falls erforderlich, werden bevorzugt Produkte eingesetzt:

Rostlöser für Granit oder für Marmor, Öl- und Fettlöser, Algen- und Schimmelpilzentferner etc. Auch Bleichmittel sind typischerweise Oxidationsmittel (sie erzeugen Sauerstoff) und sind bei der Fleckenentfernung nützlich. Es sind Enzymtypen erhältlich, die nicht gefährlich sind.

Q36. Wie schützt man Natursteine, die für stark beanspruchte Oberflächen wie z.B. Küchenarbeitsplatten, Tischplatten, Bartheken usw. verwendet werden?

Schutz:

Die Oberfläche des Natursteins muss sauber, fleckenfrei, trocken und mit ausreichenden Absorptionseigenschaften sein. Heutzutage werden die meisten Natursteine bereits in der Fabrik behandelt. Dadurch weisen die Steine veränderte Absorptionseigenschaften auf. Deshalb wird empfohlen, eine öl- und wasserabweisende, lösungsmittelhaltige Imprägnierung zu verwenden. In jedem Fall wird empfohlen, eine Probefläche vorzubereiten, um die Wirksamkeit der Imprägnierung zu prüfen.

Aufgrund des ständigen Kontakts der Imprägnierung mit Lebensmitteln ist es wichtig, dass der Schutz als lebensmittelecht anerkannt wird.

Q37. Wie reinigt und pflegt man Natursteine, die für stark beanspruchte Oberflächen wie Küchenplatten, Tischplatten, Bartheken usw. verwendet werden?

Reinigung und Pflege:

Bei sofortiger Reinigung können viele Lebensmittelflecken mit einem einfachen feuchten Tuch beseitigt werden. Einmal eingetrocknet oder mit Fett in Berührung gekommen, lassen sich Flecken und Verschmutzungen nicht mehr so leicht reinigen. Für solche Rückstände sollten milde Reinigungsmittel mit Öl- und Fettlöserqualitäten verwendet werden. Extrem alkalische oder stark entfettende Produkte können die Imprägnierung des Steins langfristig schädigen. Viele Hersteller bieten Sprühreiniger an, die leicht anzuwenden sind. Sie verfügen über eine Reinigungs- und Schutzkomponente und ermöglichen so die Entfernung von Flecken und den Schutz des Steins in einem einzigen Arbeitsgang. Bei regelmäßiger Anwendung können die Sprühreiniger die Zeit zwischen den nachfolgenden Imprägnierungen verlängern.

Beim ersten Anblick von dunklen Flecken, die durch öl- und fetthaltige Lebensmittel verursacht werden, ist eine sofortige Reaktion unerlässlich. Zu den wirksamsten Lösungen gehören Ölentfernungspasten. Diese Reinigungsprodukte garantieren eine lange Anwendungszeit, ein wesentlicher Faktor, wenn Verschmutzungen gelöst werden müssen, die tief in den Kapillarstrukturen des Steins sitzen. Nach der Entfernung von Flecken muss die Schutzimprägnierung erneuert werden.

Abschnitt 4. ENTFERNEN VON FLECKEN

Q38. Wie entfernt man Flecken von der Oberfläche von Naturstein?

Weicher Stein wie Marmor, Kalkstein (nicht stabil gegen säurehaltige Reinigungsmittel).
Wenn es Verunreinigungen gibt, wie z.B. Grundverschmutzungen, Schmutzschichten, dünne Wachsschichten, oberflächliche Öl- und Fettflecken, Ruß-, Gummi- und Teerflecken oder sogar Ausblühungen und Zementschleier.

Mit einem leicht alkalischen Reiniger (pH=10) entfernen.

Was ist zu tun, wenn oberflächliche Rostflecken durch eisenhaltige Substanzen oder Gegenstände, wie z.B. Dünger, Werkzeuge, Eisenpasten usw., entstehen:-

Mit einem leicht alkalischen Rostentferner (pH=9) entfernen

  1. harter Stein wie Granit, Gneis (stabil gegen saure Reinigungsmittel)

Bei Rost und anorganischen Verfärbungen: Zur Entfernung anorganischer Verfärbungen, wie z.B. Rostflecken, verwenden Sie Rostentferner, ein Produkt auf Basis von Phosphorsäure. Es ist wichtig, an einer unauffälligen Stelle einen Testfleck zu machen, um sicherzustellen, dass die Oberfläche säurebeständig ist.

Bei Kalkrückständen, Rostflecken und starken Seifenresten: Sie können mit einem Desinfektionsreiniger auf Basis organischer Säure mit (pH=1)

Mörtel, Kalkrückstände, Ausblühungen, Zementschichten und andere hartnäckige Ablagerungen auf Fliesen oder Platten:

Sie können mit einem sauren Betonfilmentferner, der frei von Salzsäure ist, entfernt werden.

Abschnitt 4. TIPPS ZUR FEHLERVERMEIDUNG

Q39. Was sind die Hauptfehler bei der Wartung?

  • Reinigung nur mit Wasser
  • Kein Austausch der Reinigungslösung
  • Reinigungsmoppkopf wird nicht sauber gehalten
  • Der Boden wird nicht ausreichend gesaugt oder abgestaubt
  • Keine Türmatte verwenden
  • Verwendung der falschen Reinigungschemikalie
  • Kein geplantes Programm für die Wartung

Q40. Sind es einige Tipps zur Vermeidung von Fehlern bei der Wartung?

Um die Möglichkeit unansehnlicher Kratzer und/oder das Abstumpfen des Marmor- oder Kalksteinbodens zu verringern, sollten Sie in und außerhalb aller Eingangstüren Gehmatten installieren. Gute Gehmatten von guter Qualität entfernen Sand und Kies von der Schuhsohle einer Person, die sonst den Marmorboden stark verkratzen und stumpf machen könnten.

Regelmäßig Staub wischen und fegen:

Gehmatten verringern die Menge an abrasiven Verschmutzungen, die von den Schuhen eindringen können, können jedoch nicht alle Materialien, die eine Steinoberfläche verkratzen oder stumpf machen können, vollständig entfernen. Viele abrasive Verschmutzungen entstehen im Inneren des Hauses, wie z.B. sehr kleine Glas- oder Porzellanscherben, Metallspäne oder -flocken oder Sand und Schmutz, der in/auf die Kleidung oder andere Materialien gebracht wird. Das Wischen und Fegen von Staub hilft, diese abrasiven Verunreinigungen zu entfernen. Verwenden Sie einen sauberen, unbehandelten und trockenen Staubwischmopp oder einen Besen mit feinen Borsten und eine Staubwanne, um täglich oder bei Bedarf allen Staub, Schmutz und losen Schmutz zu entfernen. Dies ist das Wichtigste, was Sie tun können, damit die Steinoberfläche immer wie neu aussieht.

Verwenden Sie einen neutralen, nicht auf Restwasser basierenden Steinreiniger oder einen leicht alkalischen Reiniger, der regelmäßig angefeuchtet wird. Die Fleckenreinigung kann durch einfaches Auftragen einer kleinen Menge dieses neutralen Reinigers auf eine verschmutzte Stelle erfolgen, wobei die Stelle durch leichtes Reiben aufgelöst und mit einem sauberen, feuchten Schwamm entfernt wird.

Nicht nur mit Wasser reinigen

Dies kann sehr nachteilig für Ihren weichen Stein sein. Wasser enthält Chlor, Salze und andere Mineralien, die bei regelmäßiger Anwendung den Glanz vermindern. Außerdem hat Wasser nicht die Fähigkeit, Schmutz zu durchschneiden, und es wird hauptsächlich Staub entfernt. Verwenden Sie einen neutralen, nicht rückstandshaltigen Steinreiniger auf Wasserbasis, wischen Sie regelmäßig mit einem feuchten Mopp. Die Fleckenreinigung kann durch einfaches Auftragen einer kleinen Menge dieses neutralen Reinigers auf eine verschmutzte Stelle, leichtes Reiben zum Auflösen der Stelle und Entfernen mit einem sauberen, feuchten Schwamm erfolgen.

Ersetzen Sie die Reinigungslösung häufig.

Andernfalls hinterlässt er Streifen auf der gesamten Steinoberfläche, und die Fugen des Fugenmörtels (besonders wenn sie hell sind) werden sehr schnell verschmutzt. Wann immer Sie feststellen, dass die Reinigungslösung trüb und schmutzig wird, ersetzen Sie sie sofort durch eine neue Lösung.

Halten Sie den Reinigungsmop-Kopf immer sauber

Durch die Verwendung von Wischlappen oder Tüchern, die schmutzig und verunreinigt sind, wird der Schmutz tatsächlich in den Boden und die Fugen des Fugenmörtels zurückgeführt. Schmutzige Wischmopps können Streifen und ein unansehnliches Aussehen erzeugen. Halten Sie das Tuch oder den Moppkopf ständig sauber. Waschen Sie sie nach der Reinigung gründlich mit neutraler Seife und warmem Wasser.

Verwenden Sie die richtigen Reinigungschemikalien

Wenn Sie die falsche Reinigungschemikalie verwenden, können Sie Ihren Steinboden sehr leicht ruinieren. Besonders weiche Steine aus Kalziumkarbonat sind sehr empfindlich gegen jede Art von Säure oder hochalkalischen Chemikalien. Verwenden Sie keine Fliesenreiniger, Essig, Ammoniak, Alkohol etc. Verwenden Sie nur neutrale Reinigungsmittel, die einen pH-Wert von 7,00 oder etwas höher haben und speziell für die Reinigung von Steinen hergestellt wurden. Auf diese Weise verlängern Sie die Lebensdauer des Steins.

Machen Sie ein geplantes Programm für die Wartung

Bestimmen Sie die Reinigungs- und Poliertage und die Tage, an denen Sie den Schutz je nach Missbrauch und Fußgängerverkehr erneut anwenden möchten. So bleibt der Boden gut gepflegt.